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Zeitzeugen berichten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Am 29. April 2019 berichtete Frau Ingrid Portenschlager (geb. 1949) als Zeitzeugin der 2. Generation über das beschwerliche Leben in der nationalsozialistischen Zeit. Sie schilderte eindrucksvoll ihre Familiengeschichte  –  zurückgehend bis zu ihren Großeltern – um diese Zeit in einer heute ganz anderen Welt auch als Jugendliche(r) besser verstehen zu können.

Insbesondere das Schicksal ihres Vaters Ernst Reiter ging den 23 Schülern der 4.NMS Dobersberg sehr nahe, wurde er doch 1938 mit 23 Jahren festgenommen, weil er den Wehrdienst verweigerte. 1940 erfolgte die Einlieferung in das KZ Flossenbürg, wo er viereinhalb Jahre unter schweren Folterungen zu leiden hatte, aber letztendlich überleben konnte.

 

Der pädagogische Wert solcher Zeitzeugengespräche liegt darin, zu zeigen, wozu Intoleranz, geschickt geschürte Vorurteile und aufwieglerische Propaganda führen können. Außerdem soll die Jugend von heute dazu angehalten werden, ein gesundes Selbstbewusstsein zu erlernen und ´Nein´ zu negativem Gruppenzwang, Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten zu sagen.