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Allgemeine Informationen über die Schule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

BEZEICHNUNG

„Naturparkschule“ in der Region „Thayaland“

-   Schule am Rand des Naturparks Thayatal mit heimatbezogener Identität: verwurzelt und weltoffen
-   Zusammenarbeit mit dem "Naturparkverein Thayatal" mit dem Ziel, die vier Grundsätze eines Naturparks zu 
verwirklichen: Naturschutz, Erholung, Bildung, Regionalentwicklung
-
Einbeziehung lokaler und regionaler Inhalte mit besonderer Berücksichtigung der Sprengelgemeinden Dobersberg,
Karlstein und Waldkirchen
-
Unsere Schüler/innen erleben eine aktive Zusammenarbeit mit dem Naturparkverein, der regionalen Wirtschaft,
der Gemeinde, den Vereinen und der Kirche.
-
Familiäres, offenes und freundliches Schulklima
-
Unkompliziertes Schüler-Eltern-Lehrer-Verhältnis

PRÄMISSE

Schüler/innen

-   mit unterschiedlichen Fähigkeiten
-
unterschiedlicher sozialer Herkunft
-   besonderen Bedürfnissen oder sonderpädagogischem Förderbedarf 
brauchen
-   unterschiedliche Leistungsanforderungen
-
differenzierende Maßnahmen im Unterricht
-   unterstützende pädagogische Maßnahmen

 

AUSGANGSPUNKT

Was wir wollen:
-   Steigerung der Effizienz durch Qualitätssicherung
-
Das individuelle Fördern der Schüler/innen steht im Zentrum - ein „Mehr“ an „Individualisierung“
-
Eingehen auf verschiedene Begabungen und Leistungsniveaus
-
Integration als grundsätzliche Werthaltung gegenüber Kindern mit besonderen Bedürfnissen (Fördern/Fordern)
-
„Abholen“ beim jeweiligen Status des Lernfortschritts
-
Das Begreifen und Verstehen von Lerninhalten und die Anwendung des Gelernten ist im Mittelpunkt
-
Neue Unterrichtsformen und neue pädagogische Konzepte machen das Lernen zum Erleben


LEITBILD

Die Qualität unserer Arbeit:

Schülerinnen lernen ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und umweltgerecht zu handeln. Dabei stehen erlebnisorientierte Formen der Wissensvermittlung im Vordergrund. Der Zusammenhang von Landschaft, Wirtschaft und Kultur der Region wird erlebbar und begreifbar gemacht.
Wir stellen hohe Ansprüche an die Qualität unserer Arbeit
Im Mittelpunkt unserer Unterrichts- und Erziehungsarbeit stehen Kinder
Wir akzeptieren alle Formen ihres Kind-Seins
Wir legen Wert auf leistungsbetonten Unterricht
Wir bieten eine Vielfalt des Lernangebotes
Zusammenarbeit im Unterricht ist ein zentrales Anliegen
Wir fördern das Miteinander-erfolgreich-Lernen
Wir entwickeln Schülerselbsttätigkeit
Wir sehen die Schule als Ort des Lernens

 

UMSETZUNGSSTRATEGIEN

Wie wir das erreichen wollen:
· Kooperation der Lehrerschaft in Klassenteams und Stufenteams
· Gemeinsame Teamplanung ermöglichen optimale Koordination und Kooperation
· Fächerübergreifender Unterricht
· Beobachtung und Begleitung der individuellen Lernfortschritte
· Bildungsdokumentation über Lernfortschritt
· Individuelle Rückmeldeverfahren
· Individuelle Förderpläne
· KEL-Gespräche

 

 

INTEGRATION

„Wir lassen keinen zurück“
· Die Integration gilt als grundsätzliche Werthaltung der Offenheit gegenüber Kindern mit
besonderen Bedürfnissen
· Schüler/innen mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen werden möglichst innerhalb der
Regelklasse integrativ gefördert

· Fördern der Persönlichkeitsentwicklung: Maßnahmen für verhaltensauffällige Schüler/innen

 

 

 

SOZIALKOMPETENZ

Erziehung zur Mündigkeit - hierzu gehören

  • Leistungsbereitschaft
  • Zuverlässigkeit und Sorgfalt
  • Selbstständigkeit und Kreativität
  • Verantwortungs- und Hilfsbereitschaft
  • Konfliktfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit

 

 

 

VIELSEITIG ZUKUNFTSORIENTIERT

Wir setzen Schwerpunkte:

-   Naturwissenschaft 
-   Sport

-   Informatik

-   Sprachen

-   Projektunterricht

-   Berufsorientierung

 

 

SCHWERPUNKT NATURWISSENSCHAFT

- Outdoorpädagogik im Naturpark Thayatal

- Workshops mit Experten: Naturparkführer, Waldpädagogen, Förster, Jäger

- Biologie: Beobachten - Forschen - Anwenden - Präsentieren: Waldjugendspiele, Betreuung der Hochbeete, Experiment im Naturpark (Naturverjüngung im Kahlschlag)

- Physik/Chemie: Entdecken - Versuchen - Experimentieren im neuen Physiksaal

- Mathematik / Geometrisches Zeichnen: Berechnen (Operieren) - logische Zusammenhänge erkennen (Problemlösen) - Vorstellungsvermögen entwickeln - Ergebnisse dokumentieren und kommunizieren

 

 

SCHWERPUNKT SPORT

· 3 Stunden Sport pro Woche
· Schwimmen 
· Schülerliga Fußball, Volleyball
· Zusammenarbeit mit Vereinen
· Skikurs, Sommersportwoche
· Schwimm-Leistungsabzeichen
· Tanzkurs
· Erste-Hilfe-Kurs

 

SCHWERPUNKT INFORMATIK

· Informatik ab der 5. Schulstufe
· Arbeiten mit Anwendungs- und Lernprogrammen
· Texte gestalten, Rechnen in Tabellen
· Präsentieren am Computer, Bildbearbeitung
· Kommunikation, Internet, E-Mail…
· Ablegen des BCLS (Basic Computer License for Schools)

SCHWERPUNKT ENGLISCH

· Englisch als Arbeitssprache in GW, GS, PC, ....
· bilingualer Unterricht
· Angebot: Intensivsprachwoche in Malta
· Englisch sprechender Assistenzlehrer
· Projekttage - "English Days"
· Key English Test (KET) 

PROJEKTUNTERRICHT

· Ein- bis zweimal im Schuljahr je eine Woche
· Fächerübergreifend – fördert vernetztes Denken
· Klassenübergreifend - schulstufenübergreifend
· Konzentrierte Beschäftigung mit einem Thema
· Entwicklung wichtiger Schlüsselqualifikationen (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit 
usw.)

·
Einführung in eigenverantwortliches Arbeiten

BERUFSORIENTIERUNG

· Berufsinformationsmesse
· Jimmy on tour (WKO)
· Talente check (LAK NÖ)
· Betriebsbesichtigungen
· Schulpräsentationen
· Girls day
· Schule und Wirtschaft
· WIFI-Eignungstest

LESEN ALS UNTERRICHTSPRINZIP

· Moderne Schulbibliothek
· Lesefreundschaft
· Autorenlesungen
· Berücksichtigung besonderer Tage (Andersen, Welttag des Buches)
· Lesewettbewerb
· Buchausstellung
· Klassenlektüren

 

NEUE WEGE

· Bildung von „Lernfeldern“ - in GW/GPB, BU/PH/C, BE//Kreatives Gestalten, ME/Darstellendes Spiel.
Mögliche Lernfelder:
- 1. Klasse: Soziales Lernfeld Schule, Darstellendes Spiel und Musik
- 2. Klasse: Bildnerische Erziehung und Technisches Werken, Biologie und Physik
- 3. Klasse: Biologie und Umweltkunde und Geografie und Wirtschaftskunde und
Berufsorientierung
- 4. Klasse: Biologie und Umweltkunde und Chemie, Physik, Geschichte und Politische Bildung und Deutsch, Berufsorientierung und Informatik


· Informatik ab der 5. Schulstufe und Fortführung in der 6., 7. und 8. Schulstufe
· Praxisorientierter, forschender sowie themenzentrierter Unterricht
· Fächerübergreifendes, projektorientiertes und selbsttätiges Lernen
· Förderkurse und individuelle Förderprogramme
· Blockung von Unterrichtsstunden – „Doppelstundenfach
· Workshops zum Schulanfang und Schulschluss
· Präventive Problemlösungsstrategien
· Suchtprävention/Gewaltprävention
· Soziales Lernen im Rahmen von Interessen-/Begabungsförderung in der 1. Klasse
· Lernziel orientierte Beurteilung - Beurteilungskriterien
· kooperative Unterrichtsformen
· Individualisierung und Differenzierung ermöglichen (Arbeitstempo, Auffassungsvermögen,
Leistungsbereitschaft,…)
· bedürfnisorientierter Einsatz von Team-Teaching
· Aufbau einer wertschätzenden Feedbackkultur
· Einrichtung von Lerngruppen

 

NEUE LEHR- UND LERNKULTUR

In möglichst vielen Gegenständen sollen die Schüler/innen zum eigenständigen und selbsttätigen Lernen hingeführt werden. Die neue Lernkultur soll dem Aufbau und der Festigung der bereits erwähnten Kompetenzen dienen. Zur Unterstützung obiger Ziele sollen folgende Bereiche in der Unterrichtsarbeit strukturell verankert werden:
· Kleingruppenunterricht
· Erweiterte Unterrichtsformen (PA, GA, Projekt, Wo-Plan,…)
· Erweiterte Leistungsbeurteilung durch Lernzielorientierung
· Offene Lernphasen (Grundprinzip ist das problemlösende, handlungsorientierte und
selbstverantwortliche Lernen
)
· Themenzentrierter Projektunterricht
· Fächerübergreifender Unterricht
· E-learning (computerbasiertes Lernen, Online-Lernen)
· Gruppenarbeit bzw. Helfersystem
· Mehr selbständiger Bildungserwerb
· Arbeit mit neuen Medien, Förderkurse, Portfolio

 

 

PROJEKTE UND PRAKTIKA

Wesentliches Ziel ist es, Begabung in einem sehr breiten und ganzheitlichen Sinn zu fördern. Den Schüler/innen wird es ermöglicht, ihre persönlichen Interessen und individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kenntnisse in besonderer Weise zu entwickeln, zu entfalten, zu erweitern und zu vertiefen. Dies geschieht vornehmlich durch ganzheitliches, angewandtes und forschendes Lernen sowie durch selbständigen Bildungserwerb.

In einem Jahresarbeitsplan werden Projekttage und die Zuordnung zu Themenfeldern inklusive zu erwerbender Kompetenzen erstellt.

 

 

 

LERNERFOLGSRÜCKMELDUNG

Lernerfolgsrückmeldungen sollen Schüler/innen und Eltern eine Möglichkeit bieten, den jeweiligen Lernstand, die Stärken aber auch Defizite zu erkennen und Wege des Aus- bzw. Abbaus zu finden. Die Schüler/innen können dadurch Motivation aufbauen und erfahren, ob und inwieweit sie ihre Lernziele bereits erreicht haben. Die Lehrer wiederum holen sich Informationen über die Unterrichtsqualität und den eventuellen Förderbedarf. Die Entwicklung von Bildungsstandards und das zunehmende Gewicht eigenständigen Lernens haben einen Blick für neue Formen der Leistungsbeurteilung geschaffen.
Ein erweitertes Leistungsverständnis berücksichtigt Leistungen in folgenden vier Kompetenzbereichen:

  • fachlich- inhaltliche Leistungen
  • persönliche Leistungen
  • sozial- kommunikative Leistungen
  • methodisch- strategische Leistungen

In den zweimal jährlich stattfindenden Lernerfolgsrückmeldungen sollen die Schüler/innen zur Selbsteinschätzung befähigt werden. Die Listen enthalten eine Einschätzung der erbrachten Leistungen und individuellen Lernfortschritte. Durch Vergleichen der Einschätzungen wissen die Kinder, wo sie sich noch anstrengen müssen und können so nach und nach noch nicht erreichte Lernziele aufarbeiten.