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Die 4. Klasse der Mittelschule hatte Besuch von Frau Dürnberger vom Verein Lila Winkel. Frau Dürnberger begleitete 25 Jahre lang die Zeitzeugin Frau Liska bei ihren Vorträgen in Schulen. Frau Liska verstarb letztes Jahr im Alter von 95 Jahren.

Frau Dürnberger ist es ein großes Anliegen, dass die Geschichte von Frau Liska und ihre Erfahrungen mit dem NS-Regime unter Hitler nicht vergessen werden. Daher berichtete sie, zum Teil mit Hilfe von Originalaufnahmen der Zeitzeugin, über deren Erlebnisse.

Da Frau Liska und ihre Familie unter anderem den Hitler-Gruß verweigerten, wurde sie als 11Jährige ihren Eltern weggenommen und kam in zwei Umerziehungsanstalten. Ihre Erfahrungen mit einem diktatorischen Regime, ihre Ängste wurden in beeindruckender Form geschildert. Frau Dürnberger ließ aber auch nicht unerwähnt, dass es Ausgrenzung, Verspottung auch in unserer Gesellschaft gibt.

Die Schüler hörten äußerst interessiert und aufmerksam zu. Beeindruckt waren sie von dem Mut der Zeitzeugin, sich gegen ein diktatorisches Regime aufzulehnen. Sie waren auch erschüttert darüber, welches Leid Menschen anderen Menschen antun können. Diese Begegnung wird den Schülern sicher in Erinnerung bleiben.

 … Gedenkarbeit ist keine Frage des Alters. Sie ist die Grundlage für unsere demokratische Kultur.“